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SOCS-1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400618-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
SOCS-1 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400618-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das humane Gen **SOCS1** kodiert **SOCS-1**, einen zentralen intrazellulären negativen Regulator der Zytokinrezeptor-Signalübertragung, der die Aktivität des JAK/STAT-Signalwegs durch SH2-vermittelte Erkennung von Phosphotyrosin-Motiven und durch Ubiquitin‑Proteasom-Targeting über seine SOCS-Box begrenzt. Durch die Abschwächung der Signalweiterleitung nachgeschaltet an Interferone, Interleukine und andere entzündliche Reize trägt SOCS-1 zur Aufrechterhaltung der Immunhomöostase bei, moduliert die Funktion antigenpräsentierender Zellen und begrenzt überschießende entzündliche Transkriptionsprogramme. Eine dysregulierte SOCS1-Expression oder -Aktivität wurde mit aberranter Immunaktivierung sowie mit onkogenen Signalkontexten in Verbindung gebracht, in denen eine persistente STAT-Aktivierung zu veränderter Proliferation und verbessertem Überleben beiträgt. Diese Eigenschaften machen SOCS-1 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung von Feedback-Inhibition, Zytokin-Ansprechbarkeit und transkriptioneller Adaptation in Modellen der Immun- und Krebsbiologie.
SOCS-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SOCS1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
SOCS-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SOCS1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SOCS1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen SOCS-1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SOCS1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von SOCS-1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des SOCS-1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SOCS1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.