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SMARCD2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403091-NIC | 20 µg | $410.00 |
SMARCD2 (BAF60B) kodiert eine nicht-katalytische Untereinheit des ATP-abhängigen Chromatin-Remodeling-Komplexes SWI/SNF (BAF), der durch die Modulation der Nukleosomenpositionierung die Transkription, die Linienfestlegung und die Zugänglichkeit des Chromatins reguliert. Über Interaktionen mit Transkriptionsfaktoren und zentralen BAF-Komponenten trägt SMARCD2 zu Programmen bei, die die hämatopoetische Differenzierung, die Zellzyklus-Kontrolle und die Regulation entwicklungsrelevanter Gene steuern. Eine Fehlregulation von SWI/SNF-Untereinheiten, einschließlich SMARCD2, steht im Zusammenhang mit veränderten epigenetischen Zuständen und der Transkriptionsverschaltung, wie sie bei mehreren Krebsarten und anderen Störungen der Chromatinregulation beobachtet werden. SMARCD2 stellt daher einen nützlichen Knotenpunkt dar, um Chromatin-Remodeling-Mechanismen und kontextabhängige transkriptionelle Netzwerke in menschlichen Zellen zu untersuchen.
SMARCD2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SMARCD2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SMARCD2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SMARCD2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SMARCD2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.