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Smad8 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402119-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Smad8 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402119-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SMAD9 kodiert Smad8, ein rezeptorreguliertes SMAD, das Signale der Bone-Morphogenetic-Protein(BMP)-Familie von aktivierten Typ-I-Rezeptoren in den Zellkern weiterleitet. Nach der C-terminalen Phosphorylierung bildet Smad8 Komplexe mit SMAD4 und koordiniert Transkriptionsprogramme, die die osteogene und chondrogene Differenzierung, den Umbau der extrazellulären Matrix sowie Musterbildungsprozesse während der Entwicklung steuern. Die SMAD9-abhängige BMP/SMAD-Signalübertragung greift in MAPK- und andere kontextspezifische Signalwege ein, um Stärke und Dauer des Signals fein abzustimmen. Eine Fehlregulation dieser Achse wurde mit Veränderungen der Skelett-Homöostase und Phänotypen des vaskulären Remodelings in Verbindung gebracht und stützt mechanistische Studien zu SMAD9 in Modellen der Linienfestlegung und des Gewebeumbaus.
Smad8 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SMAD9-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SMAD9 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SMAD9-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SMAD9-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.