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SLP-76 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401421-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SLP-76 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401421-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
LCP2 kodiert SLP-76, ein zytosolisches Adapterprotein, das in hämatopoetischen Zellen die Signaltransduktion stromabwärts von Immunrezeptoren koordiniert. Nach der Aktivierung des T‑Zell‑Rezeptors und von Fc‑Rezeptoren bildet SLP-76 mit LAT, GADS, VAV1, ITK und PLCγ1 Multiproteinkomplexe, um Phosphorylierungskaskaden weiterzuleiten, die Calciumfluss, MAPK‑Aktivierung, Zytoskelett‑Remodelling und integrinvermittelte Adhäsion auslösen. Über diese Signalwege reguliert SLP-76 die Aktivierung und Entwicklung von Lymphozyten sowie die Bildung der immunologischen Synapse, was LCP2 zu einem zentralen Knotenpunkt für die Untersuchung der Topologie von Immun-Signalnetzwerken macht. Eine fehlregulierte, SLP-76‑abhängige Signalübertragung wurde mit Phänotypen der Immundysfunktion und veränderten Entzündungsreaktionen in Verbindung gebracht, was ihre Relevanz für die mechanistische Forschung zur Immunpathologie unterstreicht.
SLP-76 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LCP2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LCP2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LCP2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LCP2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.