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SIRT7 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401401-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
SIRT7 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-401401-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
SIRT7 ist eine nukleäre, NAD+-abhängige Deacylase aus der Sirtuin-Familie, die die Chromatinorganisation, die Transkription ribosomaler DNA und die von RNA-Polymerase I gesteuerte Ribosomenbiogenese reguliert. Durch die Modulation von Histon- und Nicht-Histon-Substraten verknüpft SIRT7 epigenetische Kontrolle mit zellulären Stressantworten, metabolischer Homöostase und der Aufrechterhaltung der Genomintegrität, einschließlich der DNA-Schadensantwort und Signalwegen bei Replikationsstress. Eine veränderte SIRT7-Aktivität wurde mit dysregulierter Proliferation, Proteostase und mitochondrialer Funktion in Verbindung gebracht und ist damit relevant für Studien zu onkogenem Signaling, altersassoziierten Phänotypen sowie entzündlichen oder metabolischen Dysfunktionen. Humanes SIRT7 wird daher häufig als Knotenpunkt genutzt, um Transkriptionsprogramme zu untersuchen, die die nukleoläre Funktion mit Zellzykluskontrolle und Stressadaptation koppeln.
SIRT7 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SIRT7-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
SIRT7 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SIRT7-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SIRT7-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen SIRT7-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SIRT7-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von SIRT7-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des SIRT7-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SIRT7-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.