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SgK269 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403322-ACT | 20 µg | $397.00 |
PEAK1 (auch bekannt als SgK269) kodiert eine zytoskelettassoziierte Pseudokinase, die als Gerüstprotein (Scaffold) fungiert und Signale von Rezeptor-Tyrosinkinasen sowie integrinvermittelter Zelladhäsion integriert. Über Interaktionen, die die SRC/FAK-Signalübertragung und nachgeschaltete Signalwege wie MAPK/ERK und PI3K/AKT beeinflussen, reguliert es die Dynamik fokaler Adhäsionen, den Aktin-Umbau und die Zellmotilität. PEAK1 trägt zu invasiven Phänotypen bei, indem es phosphorylierungsabhängige Signalkomplexe koordiniert und Prozesse moduliert, die mit der epithelial-mesenchymalen Transition (EMT) zusammenhängen. Veränderte PEAK1-Expression und die Einbindung in entsprechende Signalwege wurden in mehreren Krebsarten mit Tumorprogression und metastatischem Verhalten in Verbindung gebracht, was seinen Einsatz in mechanistischen Studien zu Adhäsion und Migration unterstützt.
SgK269 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PEAK1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
SgK269 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PEAK1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PEAK1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen SgK269-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PEAK1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von SgK269-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des SgK269-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PEAK1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.