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Septin 4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402288-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Septin 4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402288-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SEPT4 kodiert Septin 4, ein GTP-bindendes Zytoskelettprotein, das sich zu hetero-oligomeren Filamenten assembliert und an Membranen als Diffusionsbarriere und Gerüststruktur fungiert. Septin 4 trägt zur Zytokinese, zur Zellpolarität, zum Vesikeltransport sowie zur Organisation des Aktin- und Mikrotubuli-Zytoskeletts bei und unterstützt damit Prozesse wie den mitotischen Ablauf und die Kompartimentierung von Signalkomplexen. In menschlichen Zellen wurden eine veränderte Septin-Organisation und eine veränderte SEPT4-Expression mit Defekten in der Zellteilung und der Zytoskelettdynamik in Verbindung gebracht, die für die Krebsbiologie und die Neurodegenerationsforschung relevant sind. SEPT4 wurde außerdem in der apoptoseassoziierten Signalübertragung sowie im Kontext von Proteinaggregation und zellulären Stressantworten untersucht.
Septin 4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SEPT4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SEPT4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SEPT4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SEPT4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.