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RNF170 Double Nickase Plasmid (h) | sc-410169-NIC | 20 µg | $410.00 |
RNF170 kodiert eine im endoplasmatischen Retikulum (ER) lokalisierte RING-Finger-E3-Ubiquitin-Ligase, die die Proteinkontrolle unterstützt, indem sie die Ubiquitinierung und den proteasomalen Abbau ausgewählter membranassoziierter Substrate fördert. Über die ER-assoziierte Degradation (ERAD) und ubiquitinabhängige Signalwege trägt RNF170 zur Proteostase bei und kann kalzium- sowie stressresponsive Signalwege beeinflussen, die mit der ER-Funktion verknüpft sind. Eine veränderte RNF170-Aktivität wurde mit fehlregulierter Ubiquitin-Signalübertragung in Verbindung gebracht und im Kontext von Neurodegeneration und weiteren Erkrankungen untersucht, bei denen die ER-Homöostase gestört ist. Daher ist RNF170 ein nützliches Ziel, um die Spezifität von Ubiquitin-Ligasen, ER-Stressantworten und nachgeschaltete Signalnetzwerke in menschlichen Zellen zu untersuchen.
RNF170 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RNF170-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RNF170 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RNF170-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RNF170-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.