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RIG-I Double Nickase Plasmid (m) | sc-432915-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
RIG-I Double Nickase Plasmid (m2) | sc-432915-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen Ddx58 kodiert RIG-I, eine zytosolische DExD/H-Box-RNA-Helikase, die als Mustererkennungsrezeptor für virale RNA-Spezies mit 5′-Triphosphat-Enden und kurze doppelsträngige RNA fungiert. Die Ligandenbindung löst eine konformationsabhängige Aktivierung und Signalweiterleitung über MAVS aus und aktiviert dadurch die TBK1/IKKε- und IRF3/IRF7- sowie die NF-κB-Signalwege, um Typ-I-Interferon- und entzündungsbezogene Genprogramme zu induzieren. Die RIG-I-Aktivität prägt die angeborene Immunantwort im Zusammenspiel mit Antigenpräsentation, Zytokinnetzwerken und zellintrinsischer antiviraler Restriktion. Eine fehlregulierte Ddx58/RIG-I-Signalgebung wird mit aberranten Interferonantworten und entzündungsassoziierten Phänotypen in Verbindung gebracht und unterstützt mechanistische Studien zur Immunhomöostase und Infektionsbiologie in murinen Systemen.
RIG-I Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Ddx58-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Ddx58 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Ddx58-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Ddx58-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.