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Ribosomal Protein S14 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403429-ACT | 20 µg | $397.00 |
RPS14 kodiert das ribosomale Protein S14, einen essenziellen Bestandteil der kleinen 40S-Ribosomenuntereinheit, der eine präzise mRNA-Decodierung und die Initiation der Proteinsynthese unterstützt. Über seine Rolle in der Ribosomenbiogenese und der translationalen Kontrolle trägt RPS14 zur Proteostase und zum Fortschreiten des Zellzyklus bei und ist damit mit Stressantwort-Programmen wie der nukleolären Überwachung und p53-assoziierten Checkpoints verknüpft. Eine veränderte Funktion ribosomaler Proteine kann die globale Translation stören und selektiv Transkripte beeinflussen, die an Wachstum und Differenzierung beteiligt sind, wodurch RPS14 ein nützlicher Knotenpunkt für die Untersuchung von Ribosomopathien und proliferativen Phänotypen ist. Eine Dysregulation von Faktoren der Ribosomenassemblierung, einschließlich RPS14, wurde in experimentellen Systemen mit hämatopoetischen Defekten und krebsassoziiertem translationalem Remodeling in Verbindung gebracht.
Ribosomal Protein S14 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen RPS14-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Ribosomal Protein S14 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des RPS14-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der RPS14-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Ribosomal Protein S14-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native RPS14-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Ribosomal Protein S14-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Ribosomal Protein S14-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem RPS14-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.