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Ribosomal Protein L13A CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403494-ACT | 20 µg | $397.00 |
RPL13A kodiert das ribosomale Protein L13A, einen zentralen Bestandteil der großen 60S-Untereinheit, der für die Ribosomenassemblierung und eine effiziente Elongation der Translation erforderlich ist. Über seine strukturelle Funktion im Ribosom hinaus ist L13A an Programmen der Translationskontrolle beteiligt, die mit zellulärem Stress und inflammatorischer Signalübertragung verknüpft sind, darunter interferonresponsive Signalwege, die die selektive Translation bestimmter mRNAs modulieren. Veränderte Ribosomenbiogenese und eine dysregulierte Proteinsynthese sind häufige Merkmale proliferativer Zustände und der Stressanpassung, wodurch RPL13A für Studien zur Kontrolle des Zellwachstums und zur Proteostase relevant ist. Als breit exprimiertes ribosomales Gen wird RPL13A zudem häufig als Referenz in Genexpressions-Workflows verwendet, und seine Regulation kann die Interpretation globaler translationaler Umprogrammierungen unterstützen.
Ribosomal Protein L13A Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen RPL13A-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Ribosomal Protein L13A Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des RPL13A-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der RPL13A-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Ribosomal Protein L13A-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native RPL13A-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Ribosomal Protein L13A-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Ribosomal Protein L13A-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem RPL13A-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.