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RhoC Double Nickase Plasmid (h) | sc-401242-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
RhoC Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401242-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
RHOC kodiert die kleine GTPase RhoC, ein Mitglied der Rho-Familie, das als molekularer Schalter fungiert und zwischen GDP- und GTP-gebundenen Zuständen wechselt, um den Umbau des Aktin-Zytoskeletts zu regulieren. Die RhoC-Signalgebung koordiniert die Bildung von Stressfasern, die Dynamik fokaler Adhäsionen und die Zellkontraktilität über Effektoren wie ROCK und mDia und ist dabei in Signalwege eingebunden, die Zellpolarität und Motilität steuern. Eine veränderte RHOC-Aktivität wurde in mehreren Tumorkontexten mit invasiven Phänotypen sowie mit Veränderungen der Zytoskelettorganisation in Verbindung gebracht, die die metastatische Ausbreitung beeinflussen. RHOC wird daher häufig als zentraler Knotenpunkt zur Untersuchung von Rho-GTPase-Netzwerken, Mechanotransduktion und migrationsbezogenen Signalprogrammen in menschlichen Zellen genutzt.
RhoC Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RHOC-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RHOC abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RHOC-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RHOC-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.