



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
RGS6 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404102-NIC | 20 µg | $410.00 |
RGS6 (Regulator of G-Protein-Signaling 6) ist ein GTPase-aktivierendes Protein, das die GPCR-Signalübertragung abschwächt, indem es die Gαi/o-vermittelte GTP-Hydrolyse beschleunigt und so Amplitude und Dauer heterotrimerer G-Protein-Signalwege mitbestimmt. Durch die Modulation von Second-Messenger-Netzwerken wie cAMP/PKA sowie nachgeschalteter MAPK-Signalisierung trägt RGS6 zur Kontrolle der zellulären Erregbarkeit, von Stressantworten und kontextabhängiger Überlebenssignalgebung bei. RGS6 wurde mit der Regulation dopaminerger und cholinerger Signalübertragung in Verbindung gebracht und in Prozessen untersucht, die für Neurobiologie und kardiovaskuläre Physiologie relevant sind. Eine veränderte Expression oder Funktion von RGS6 wurde mit krankheitsrelevanten Phänotypen assoziiert, darunter arrhythmogene Signalgebung, neuropsychiatrische Merkmale und krebsassoziierte Signalwege, was seinen Wert für mechanistische Studien unterstreicht.
RGS6 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RGS6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RGS6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RGS6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RGS6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.