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Ref-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400932-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Ref-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400932-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
APEX1 kodiert den humanen Redoxfaktor‑1 (Ref‑1), ein multifunktionales Protein, das die DNA‑Basenexzisionsreparatur mit der redoxabhängigen Regulation von Transkriptionsfaktoren verbindet. Als wichtigste apurinische/apyrimidinische Endonuklease verarbeitet APEX1 abasische Stellen, die durch oxidative Schäden und Alkylierung entstehen, und koordiniert damit die Reparatursynthese sowie die Aufrechterhaltung der Genomstabilität. Ref‑1 moduliert zudem die DNA‑Bindungsaktivität von Faktoren wie NF‑κB, AP‑1, HIF‑1α und p53 und verknüpft so den zellulären Redoxzustand mit stressantwortlichen Transkriptionsprogrammen. Eine fehlregulierte APEX1/Ref‑1‑Aktivität wurde mit einer veränderten Bewältigung von oxidativem Stress, inflammatorischer Signalgebung und genomischer Instabilität in verschiedenen krankheitsrelevanten Kontexten, darunter Krebs und Neurodegeneration, in Verbindung gebracht.
Ref-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des APEX1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von APEX1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die APEX1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit APEX1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.