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RBM10 Double Nickase Plasmid (h) | sc-418527-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
RBM10 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-418527-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
RBM10 (RNA-binding motif protein 10) ist ein überwiegend nukleärer RNA-bindender Faktor, der durch Interaktionen mit Spleißosomen-Komponenten und sequenzspezifischen RNA-Motiven das pre-mRNA-Spleißen, die alternative Exonwahl und die RNA-Prozessierung reguliert. Indem RBM10 die Ausgabe von Transkript-Isoformen mitprägt, beeinflusst es Genexpressionsprogramme, die mit Zellzykluskontrolle, Apoptose und Differenzierung verknüpft sind, und wurde zudem in signalrelevante Netzwerke eingebunden, etwa in Notch-assoziierte Spleißentscheidungen. Eine fehlregulierte RBM10-Aktivität oder -Expression ist mit veränderten Spleißlandschaften in mehreren Krebs-Kontexten assoziiert, in denen Isoformwechsel Proliferations- und Stressantwort-Signalwege beeinflussen können. Diese Eigenschaften machen RBM10 zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien zur Spleißregulation und zum Transkriptom-Remodeling in menschlichen Zellen.
RBM10 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RBM10-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RBM10 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RBM10-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RBM10-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.