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Rab 27a Double Nickase Plasmid (m) | sc-419219-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Rab 27a Double Nickase Plasmid (m2) | sc-419219-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Rab27a kodiert die kleine GTPase Rab27a, einen Regulator des Membrantransports, der das Andocken und die Fusion sekretorischer Vesikel mit der Plasmamembran steuert. In Mauszellen koordiniert Rab27a die regulierte Exozytose durch Wechselwirkungen mit Effektorproteinen wie Melanophilin, Slp/Exophilin-Proteinen und Munc13-4 und unterstützt damit Prozesse wie den Melanosomentransport, die Freisetzung zytotoxischer Granula und die Sekretion dichter Plättchengranula. Dieser Signalweg greift in aktinabhängigen Vesikeltransport, die Biogenese lysosomenverwandter Organellen und die Funktion der immunologischen Synapse ein. Eine fehlregulierte Rab27a-Aktivität wurde in genetischen Modellen mit Pigmentierungsphänotypen und Immunfunktionsstörungen in Verbindung gebracht, was Rab27a zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung von Vesikeldynamik und Organellenhomöostase macht.
Rab 27a Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Rab27a-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Rab27a abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Rab27a-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Rab27a-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.