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Qa-1 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-420781-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Qa-1 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-420781-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das Mausgen H2-T23 kodiert das nichtklassische MHC-Klasse-I-Molekül Qa-1, ein Oberflächen-Glykoprotein, das die Immunüberwachung reguliert, indem es NK-Zell- und CD8+-T-Zell-Antworten formt. Qa-1 präsentiert ein eingeschränktes Peptidrepertoire, darunter aus Leader-Sequenzen abgeleitete Peptide, und signalisiert über Rezeptoren wie CD94/NKG2 auf NK-Zellen, um Zytotoxizität und Toleranz zu modulieren. Durch diese Interaktionen beeinflusst Qa-1 die Dynamik der Antigenpräsentation, die Immunhomöostase und Reaktionen auf Entzündungen. Eine veränderte Qa-1-Expression oder -Erkennung wurde mit einer fehlregulierten Immunität in Verbindung gebracht und wird häufig in Modellen für Autoimmunität, Infektionen und tumorbedingte Immunflucht untersucht.
Qa-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen H2-T23-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Qa-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des H2-T23-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der H2-T23-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Qa-1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native H2-T23-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Qa-1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Qa-1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem H2-T23-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.