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PSS1 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-422474-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
PSS1 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-422474-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das murine Gen **Ptdss1** kodiert die Phosphatidylserin-Synthase 1 (PSS1), ein membranständiges Enzym des endoplasmatischen Retikulums, das die Biosynthese von Phosphatidylserin über Basenaustauschreaktionen katalysiert und damit die zelluläre Phospholipidzusammensetzung prägt. Phosphatidylserin unterstützt die Membrankrümmung und die Funktion von Organell-Kontaktstellen, und seine asymmetrische Verteilung trägt zu Vesikeltransport, apoptotischer Signalgebung und der Immunerkennung sterbender Zellen bei. Über seine Rolle in der Lipidhomöostase beeinflusst PSS1 die Mitochondrienfunktion, Autophagie und umfassendere Lipid-Signalnetzwerke, die mit Stressantworten und metabolischer Umprogrammierung verknüpft sind. Eine Fehlregulation des Phosphatidylserin-Stoffwechsels wurde mit neurologischen und metabolischen Phänotypen in Verbindung gebracht, wodurch **Ptdss1** einen geeigneten Ansatzpunkt darstellt, um lipidabhängige Mechanismen in krankheitsrelevanten Modellen zu untersuchen.
PSS1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Ptdss1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
PSS1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Ptdss1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Ptdss1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen PSS1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Ptdss1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von PSS1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des PSS1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Ptdss1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.