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PRL-2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-422500-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen **Ptp4a2** kodiert **PRL-2**, eine prenylierte Protein-Tyrosin-Phosphatase, die an der Feinabstimmung phosphorylierungsabhängiger Signalübertragung an der Plasmamembran und an Endomembranen beteiligt ist. Die Aktivität von PRL-2 wurde mit der Regulation der Zellzyklusprogression, der Umgestaltung des Zytoskeletts und des Migrationsverhaltens über Signalwege in Verbindung gebracht, die Schnittstellen mit der **MAPK/ERK**- und **PI3K–AKT**-Signalgebung sowie der nachgeschalteten Kontrolle der Dynamik fokaler Adhäsionen aufweisen. Eine veränderte Expression von Phosphatasen der PRL-Familie ist häufig mit onkogenen Phänotypen assoziiert, darunter gesteigerte Proliferation und Invasion, was **Ptp4a2** zu einem relevanten Knotenpunkt für mechanistische Studien der Tumorbiologie und metastasebezogener Programme macht. In immunologischen und entwicklungsbiologischen Kontexten wird PRL-2 zudem aufgrund seiner Rollen bei Signalintegration und Gewebehomöostase untersucht, was seinen Einsatz in der Signalwegkartierung und in der funktionellen Genomik unterstützt.
PRL-2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Ptp4a2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Ptp4a2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Ptp4a2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Ptp4a2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.