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PMCA4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402888-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PMCA4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402888-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ATP2B4 kodiert die Plasmamembran-Ca2+-ATPase 4 (PMCA4), eine P-Typ-ATPase, die zytosolisches Ca2+ aus der Zelle transportiert, um die Calciumhomöostase aufrechtzuerhalten und die Amplitude sowie Dauer Ca2+-abhängiger Signale zu formen. PMCA4 reguliert lokalisierte Ca2+-Mikrodomänen, die Prozesse wie die Erregungs‑Kontraktions‑Kopplung, die Stickstoffmonoxid(NO)-Signalgebung und Ca2+-abhängige Transkriptionsprogramme beeinflussen. Durch die Kontrolle der Ca2+-Elimination an der Plasmamembran ist PMCA4 in Signalwege eingebunden, darunter die calmodulinabhängige Regulation sowie nachgeschaltete Kinase-/Phosphatase-Netzwerke, die Zellmotilität, Sekretion und Proliferation feinabstimmen. Genetische Variation oder veränderte Expression von ATP2B4 wurde mit Phänotypen in Verbindung gebracht, die mit der Erythrozytenbiologie und der Gefäßfunktion zusammenhängen, was seine Relevanz für mechanistische Studien der calciumgetriebenen Zellphysiologie unterstreicht.
PMCA4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ATP2B4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ATP2B4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ATP2B4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ATP2B4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.