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PI 3-kinase C2α CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402567-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
PI 3-kinase C2α CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-402567-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
PIK3C2A kodiert die Phosphatidylinositol-4-phosphat-3-Kinase C2α (PI-3-Kinase C2α), eine Lipidkinase der Klasse II, die Phosphoinositid-Signale erzeugt, die für den Membrantransport und die kompartimentspezifische PI3P-Produktion zentral sind. Durch die Regulation von Endozytose, clathrinassoziierter Dynamik und Vesikelreifung beeinflusst die PI-3-Kinase C2α den Rezeptorumsatz, die Nährstoffsensorik und den nachgeschalteten Signaldurchsatz in Signalwegen, die mit dem Verhalten des PI3K/AKT-Netzwerks verknüpft sind. Ihre Aktivität wurde mit der Organisation des Zytoskeletts und zellulären Stressantworten in Verbindung gebracht und verknüpft damit den Phosphoinositid-Stoffwechsel mit Proliferations- und Migrationsphänotypen. Fehlregulierte Phosphoinositid-Signalgebung unter Beteiligung von PIK3C2A wurde in Kontexten untersucht, darunter die Umverdrahtung onkogener Signalwege und andere Erkrankungen, bei denen veränderter Transport und eine geänderte Wachstumsfaktor-Responsivität zu krankheitsrelevanten Zellzuständen beitragen.
PI 3-kinase C2α Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PIK3C2A-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
PI 3-kinase C2α Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PIK3C2A-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PIK3C2A-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen PI 3-kinase C2α-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PIK3C2A-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von PI 3-kinase C2α-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des PI 3-kinase C2α-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PIK3C2A-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.