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PGI2 synthase CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403180-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das humane PTGIS-Gen kodiert die Prostacyclin-(PGI2)-Synthase, ein Cytochrom-P450-Enzym, das Prostaglandin H2 in Prostacyclin umwandelt. Prostacyclin ist ein Lipidmediator, der die cAMP-Signalübertragung erhöht und die Thrombozytenfunktion, den Gefäßtonus sowie entzündliche Reaktionen moduliert. PTGIS wirkt in den Stoffwechselwegen der Arachidonsäure- und Eicosanoid-Biosynthese und ist in die COX-abgeleitete Prostanoidproduktion eingebunden, wodurch es die Phänotypen von Endothel- und glatten Muskelzellen mitprägt. Veränderte PTGIS-Expression bzw. ein verschobenes PGI2-Gleichgewicht wird mit kardiovaskulären und entzündungsbiologischen Prozessen in Verbindung gebracht, darunter Gefäßremodelling und thrombosebezogene Mechanismen, und ist zudem über Prostanoid-Netzwerke für die Signalgebung im Tumormikromilieu relevant. Damit ist PTGIS ein hilfreiches Ziel, um die prostanoidabhängige Regulation von Endothelaktivierung, Immunzellmigration und oxidativen Stressantworten in humanen Zellmodellen zu untersuchen.
PGI2 synthase Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PTGIS-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
PGI2 synthase Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PTGIS-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PTGIS-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen PGI2 synthase-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PTGIS-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von PGI2 synthase-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des PGI2 synthase-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PTGIS-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.