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PGDH Double Nickase Plasmid (h) | sc-402622-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PGDH Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402622-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane **HPGD**-Gen kodiert die 15‑Hydroxyprostaglandin‑Dehydrogenase (PGDH), eine zentrale NAD+-abhängige Oxidoreduktase, die den ersten und geschwindigkeitsbestimmenden Schritt bei der Inaktivierung von Prostaglandinen und anderen Eicosanoiden katalysiert. Durch die Umwandlung bioaktiver Prostaglandine wie PGE2 in weniger aktive 15‑Keto‑Metaboliten trägt PGDH dazu bei, inflammatorische Signalwege zu begrenzen, den Gefäßtonus zu modulieren und die epitheliale Homöostase im Rahmen des Arachidonsäurestoffwechsels zu steuern. Eine veränderte HPGD‑Aktivität kann prostaglandingesteuerte Signalwege verschieben, die Zytokinnetzwerke, die stromal‑epitheliale Kommunikation und die Gewebeumgestaltung beeinflussen. Eine Fehlregulation dieser Achse wird häufig in Zusammenhängen wie chronischen Entzündungen und der Krebsbiologie untersucht, wo der Prostaglandinumsatz Zellproliferation, Migration und Signale im Mikromilieu mitbestimmt.
PGDH Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HPGD-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HPGD abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HPGD-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HPGD-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.