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PDGF-B Double Nickase Plasmid (r) | sc-437277-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PDGF-B Double Nickase Plasmid (r2) | sc-437277-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Der von Thrombozyten abgeleitete Wachstumsfaktor, Untereinheit B (PDGF-B), ist ein sezerniertes Mitogen, das PDGF-BB-Homodimere oder PDGF-AB-Heterodimere bildet, um die PDGFR-α/β-Signalübertragung in mesenchymalen und vaskulären Zellpopulationen zu aktivieren. In Rattenmodellen reguliert PDGF-B über nachgeschaltete PI3K–AKT-, RAS–MAPK- und PLCγ-Signalwege die Rekrutierung von Perizyten, die Stabilisierung von Gefäßen, die Proliferation von Fibroblasten und glatten Muskelzellen sowie den Umbau der extrazellulären Matrix. Eine fehlregulierte PDGF-B-Signalisierung wird mit pathologischer Angiogenese und fibrotischen Reaktionen in Verbindung gebracht und wird häufig im Kontext von Gewebeschädigung, Entzündung und vaskulärem Remodeling untersucht. Diese Funktionen machen PDGF-B zu einem zentralen Knotenpunkt für die mechanistische Analyse parakriner Wachstumsfaktor-Signalgebung und der stromal‑vaskulären Wechselwirkungen.
PDGF-B Das Double-Nickase-Plasmid (r) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des -Lokus in rat-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die -Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit -Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.