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PDGF-A Double Nickase Plasmid (h) | sc-400711-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PDGF-A Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400711-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane **PDGFA**-Gen kodiert den platelet-derived growth factor A (PDGF‑A), einen sezernierten Mitogen, der vor allem über PDGF‑Rezeptor‑α sowie α/β‑Dimere signalisiert und so Proliferation, Migration und Überleben mesenchymaler Zellen reguliert. Die PDGF‑A‑Aktivität aktiviert MAPK/ERK‑, PI3K–AKT‑ und PLCγ‑Signalkaskaden, die gemeinsam das Remodeling der extrazellulären Matrix, die angiogene Unterstützung und die stromal‑epitheliale Kommunikation koordinieren. Eine fehlregulierte PDGFA/PDGFR‑Signalgebung wird mit fibrotischem Umbau und der Biologie des Tumormikromilieus in Verbindung gebracht, wobei veränderte parakrine Wachstumsfaktor‑Signale vaskuläre und stromale Programme umgestalten können. Daher wird PDGFA häufig in der Entwicklungs‑Patterning‑Forschung, in wundheilungsassoziierten Prozessen und bei durch Wachstumsfaktoren getriebenen Zellzustandsübergängen untersucht.
PDGF-A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PDGFA-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PDGFA abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PDGFA-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PDGFA-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.