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PAcP Double Nickase Plasmid (h) | sc-405118-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PAcP Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405118-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ACPP kodiert die prostatische saure Phosphatase (PAcP), eine sezernierte und intrazelluläre saure Phosphatase, die Phosphat-Monoester hydrolysiert und in Prostataepithelzellen auch als Protein-Tyrosin-Phosphatase fungieren kann. Die PAcP-Aktivität beeinflusst phosphorylierungsabhängige Signalwege und Programme der zellulären Differenzierung; beschrieben sind dabei Zusammenhänge mit Wachstumsfaktorrezeptor- und androgenresponsiven Signalwegen, die die Homöostase von Prostatazellen prägen. Eine veränderte ACPP-Expression und die enzymatische Funktion von PAcP wurden im Kontext der Prostatakrebsbiologie untersucht, einschließlich Veränderungen der Signalweitergabe und des Tumorzellphänotyps. Als prostatangereicherter Marker mit mechanistischen Bezügen zur Phosphoregulation wird ACPP häufig genutzt, um Linienidentität, Signalkontrolle und krebsassoziierte Umprogrammierungen von Signalwegen zu untersuchen.
PAcP Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ACPP-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ACPP abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ACPP-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ACPP-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.