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PAC-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401917-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PAC-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401917-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DUSP2 kodiert PAC-1, eine dualspezifische Phosphatase, die MAP-Kinasen wie ERK und JNK dephosphoryliert und dadurch Stärke und Dauer der MAPK-Signalübertragung mitbestimmt. Durch die Modulation phosphorylierungsabhängiger Transkriptionsprogramme trägt PAC-1 zur Regulation der Aktivierung von Immunzellen, von Zytokinantworten sowie des Gleichgewichts zwischen Proliferation und Apoptose bei. Eine veränderte Expression oder Aktivität von DUSP2 wurde mit dysregulierter inflammatorischer Signalgebung und kontextabhängigen Veränderungen der onkogenen MAPK-Signalwegaktivität in Verbindung gebracht. Als negativer Feedback-Regulator innerhalb von MAPK-Kaskaden wird DUSP2 häufig hinsichtlich seiner Rolle bei der Signalbeendigung, bei Stressantworten und bei immunbezogenen Krankheitsmechanismen untersucht.
PAC-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DUSP2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DUSP2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DUSP2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DUSP2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.