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P2Y4 Double Nickase Plasmid (m) | sc-425395-NIC | 20 µg | $410.00 |
P2ry4 kodiert den murinen P2Y4-Rezeptor, einen G‑Protein-gekoppelten purinergen Rezeptor, der durch extrazelluläre Nukleotide aktiviert wird und überwiegend an Gq/11 koppelt, um die Phospholipase‑C-Signalübertragung zu stimulieren. Die nachgeschaltete Calciumfreisetzung und PKC-abhängige Signalwege verknüpfen P2Y4 mit der Regulation des epithelialen Ionentransports, der mukosalen Sekretion und der Kontraktilität glatter Muskulatur; zusätzliche Funktionen bestehen in der Signalübertragung von Immunzellen und der Gewebehomöostase. Purinerge GPCR-Signalwege greifen in Entzündungskaskaden, Barrierefunktion und metabolische Stressantworten ein, wodurch P2ry4 ein relevantes Ziel für die Untersuchung nukleotidvermittelter Kommunikation in der Atemwegs-, Gastrointestinal- und Gefäßbiologie ist. Eine fehlregulierte P2Y-Rezeptoraktivität wurde in mehreren Organsystemen mit inflammatorischen und fibrotischen Phänotypen in Verbindung gebracht, was mechanistische Untersuchungen von P2ry4 in krankheitsrelevanten Modellen unterstützt.
P2Y4 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des P2ry4-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von P2ry4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die P2ry4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit P2ry4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.