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OST48 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403323-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
OST48 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403323-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane DDOST kodiert OST48, eine zentrale Untereinheit des Oligosaccharyltransferase-(OST-)Komplexes im rauen endoplasmatischen Retikulum, der die ko‑translationale N‑verknüpfte Glykosylierung neu entstehender sekretorischer und membranständiger Proteine katalysiert. Durch die Unterstützung der Faltung von Glykoproteinen und der Qualitätskontrolle trägt OST48 zur Proteostase im ER, zur Signalgebung der Unfolded-Protein-Response und zum Transport entlang des sekretorischen Weges bei. Veränderte N‑Glykosylierung und ER‑Stress sind an Tumorbiologie, metabolischen Dysfunktionen und neurodegenerativen Prozessen beteiligt, was DDOST zu einem relevanten Knotenpunkt für die Untersuchung glyk(an)abhängiger Regulation von Rezeptoren, Transportern und Immunmodulatoren macht. DDOST/OST48 wird außerdem mit der Organisation von OST‑Subkomplexen und der Substratselektivität in Verbindung gebracht und ist damit mit breit angelegten, proteomweiten Effekten auf die Proteinreifung verknüpft.
OST48 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DDOST-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DDOST abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DDOST-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DDOST-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.