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OSMR β Double Nickase Plasmid (h) | sc-402700-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
OSMR β Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402700-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Oncostatin-M-Rezeptor beta (OSMRβ), kodiert durch das menschliche OSMR-Gen, ist eine Untereinheit eines Typ‑I‑Zytokinrezeptors, die zusammen mit GP130 Signalkomplexe bildet, um Antworten auf Oncostatin M und verwandte Zytokine der IL‑6‑Familie zu vermitteln. Die Ligandenbindung aktiviert die Signalwege JAK/STAT, MAPK/ERK und PI3K/AKT und verknüpft OSMRβ mit Transkriptionsprogrammen, die Entzündung, Umbau der extrazellulären Matrix und Zellzustandsübergänge steuern. OSMR‑Signalgebung wird mit fibrotischer und entzündlicher Biologie sowie mit Prozessen im tumorassoziierten Mikromilieu in Verbindung gebracht, wobei eine veränderte Signalwegaktivität stromale Interaktionen und invasive Phänotypen beeinflussen kann. Daher wird OSMRβ häufig in Studien zur zytokingesteuerten Genregulation, epithelial‑mesenchymalen Plastizität und zum Immun‑Stroma‑Crosstalk untersucht.
OSMR β Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des OSMR-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von OSMR abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die OSMR-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit OSMR-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.