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NOXA1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-416586-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
NOXA1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-416586-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
NOXA1 (NADPH-Oxidase-Aktivator 1) kodiert eine regulatorische Untereinheit, die die Aktivierung des NOX1-NADPH-Oxidase-Komplexes fördert, indem sie den Zusammenbau mit p22phox und Organizer-Proteinen erleichtert und dadurch eine kontrollierte Produktion reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) antreibt. Die NOXA1-abhängige ROS-Signalgebung trägt zu redoxsensitiven Signalwegen bei, die das Zytoskelett-Remodeling, den Vesikeltransport und Transkriptionsprogramme beeinflussen, die mit Proliferation und Entzündungsreaktionen verknüpft sind. Als Modulator oxidativer Signalgebung wird NOXA1 in Kontexten untersucht, in denen ROS die Funktion epithelialer Barrieren und die angeborene Immun-Signalgebung beeinflussen und in denen eine dysregulierte Redox-Balance zu zellulären Stressphänotypen beiträgt. Eine veränderte Aktivität der NOX1/NOXA1-Achse wurde in Modellen chronischer Entzündung und tumorassoziierter Signalgebung untersucht, was ihre Relevanz für mechanistische Forschung unterstreicht.
NOXA1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NOXA1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NOXA1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NOXA1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NOXA1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.