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NOS1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-418493-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
NOS1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-418493-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane NOS1-Gen kodiert die neuronale Stickstoffmonoxid-Synthase (nNOS), ein durch Calcium/Calmodulin reguliertes Enzym, das aus L-Arginin Stickstoffmonoxid (NO) erzeugt und dadurch die cGMP-Signalübertragung moduliert. Von NOS1 gebildetes NO reguliert Neurotransmission, synaptische Plastizität, neurovaskuläre Kopplung und den Tonus glatter Muskulatur und übernimmt darüber hinaus Funktionen in der Redoxhomöostase durch die Bildung reaktiver Stickstoffspezies. In Zellen ist die NOS1-Aktivität in den NMDA-Rezeptor-abhängigen Calciumeinstrom, die MAPK-Signalgebung sowie in Gerüstprotein-gebundene Komplexe eingebettet, die nNOS in spezifische subzelluläre Mikrodomänen lokalisieren. Eine Fehlregulation der NOS1-Signalgebung wird mit neurologischen und psychiatrischen Phänotypen, Schmerzverarbeitung und kardiovaskulärer Regulation in Verbindung gebracht und macht NOS1 zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien NO-abhängiger Signalwege.
NOS1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NOS1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NOS1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NOS1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NOS1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.