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Nop14 Double Nickase Plasmid (h) | sc-408567-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **NOP14** kodiert **Nop14**, ein nukleoläres Protein, das für die Ribosomenbiogenese erforderlich ist, insbesondere für die Reifung der kleinen ribosomalen 40S‑Untereinheit durch Prä‑rRNA‑Prozessierung und den Zusammenbau prä‑ribosomaler Partikel. Durch die Unterstützung einer effizienten Ribosomenproduktion beeinflusst Nop14 die Kontrolle des Zellwachstums, den Fortschritt im Zellzyklus sowie Proteostase‑Signalwege, die eng mit der Funktion des Nukleolus und Stressantworten verknüpft sind. Eine veränderte Regulation von Faktoren der Ribosomenbiogenese, einschließlich **NOP14**, wurde im Zusammenhang mit dysregulierter Proliferation und genomischer Instabilität untersucht, wodurch es für mechanistische Studien in der Krebsbiologie und anderen Erkrankungen mit Bezug zu nukleolärer Dysfunktion relevant ist. **NOP14** wird zudem als Knotenpunkt genutzt, um zu untersuchen, wie Störungen in der Ribosomenassemblierung globale Translationsprogramme und nachgeschaltete Signalnetzwerke umgestalten.
Nop14 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NOP14-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NOP14 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NOP14-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NOP14-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.