Date published: 2026-7-18

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NMDAε4 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-401683-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • NMDAε4 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • NMDAε4 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom NMDAε4 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom NMDAε4 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der GRIN2D-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: NMDAε4: sc-17822
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    NMDAε4 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-401683-ACT
    20 µg
    $397.00

    GRIN2D kodiert die humane NMDA-Rezeptoruntereinheit NMDAε4 (GluN2D), eine modulierende Komponente ionotroper Glutamatrezeptoren, die die Ca²⁺-permeable synaptische Transmission und die aktivitätsabhängige Signalintegration steuert. Der Einbau von NMDAε4 beeinflusst die Kanalkinetik, die Agonistenempfindlichkeit und die Entwicklungsmuster exzitatorischer Neurotransmission und prägt dadurch synaptische Plastizität sowie die Erregbarkeit neuronaler Netzwerke. Die NMDA-Rezeptor-Signalübertragung aktiviert calciumabhängige Signalwege wie CaMK/CREB, MAPK/ERK und calcineurinabhängige Programme, die Genexpression und Synapsenreifung regulieren. Eine Fehlregulation der mit GRIN2D verknüpften glutamatergen Signalübertragung wurde mit neurodevelopmentalen und neurologischen Phänotypen in Verbindung gebracht und macht diesen Genort zu einem nützlichen Ansatzpunkt für mechanistische Studien zu exzitotoxischem Stress, Schaltkreisfunktion und Genotyp-Phänotyp-Beziehungen.

    NMDAε4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen GRIN2D-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    NMDAε4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des GRIN2D-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der GRIN2D-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen NMDAε4-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native GRIN2D-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von NMDAε4-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des NMDAε4-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem GRIN2D-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.