Date published: 2026-7-14

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Nek7 CRISPR Activation Plasmid (m): sc-425603-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Nek7 CRISPR Activation Plasmid (m) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • Nek7 CRISPR Aktivierungsplasmide (m) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom Nek7 CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) und vom Nek7 CRISPR-Aktivierungsplasmid (m2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der Nek7-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: Nek7: sc-393539
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    Nek7 CRISPR Activation Plasmid (m)

    sc-425603-ACT
    20 µg
    $397.00

    Nek7 CRISPR Activation Plasmid (m2)

    sc-425603-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    Das Mausgen **Nek7** kodiert die NIMA‑verwandte Kinase 7 (Nek7), eine Serin/Threonin‑Kinase, die den mitotischen Fortschritt durch die Regulation der Zentrosomenfunktion, der Mikrotubuli‑Dynamik und des Spindelaufbaus unterstützt. Die Nek7‑Aktivität koordiniert Zellzyklus‑Checkpoints und die Proliferationsfähigkeit und ist damit an Signalwegen beteiligt, die die chromosomale Stabilität und die Genauigkeit der Zellteilung steuern. Über die Mitose hinaus wird NEK7 auch mit inflammatorischer Signalübertragung über die Aktivierung des NLRP3‑Inflammasoms in Verbindung gebracht, wodurch die kinaseabhängige Kontrolle des Zytoskeletts mit angeborenen Immunantworten verknüpft wird. Fehlregulierte NEK7‑assoziierte Prozesse sind für Studien zu abnormer Proliferation, Genominstabilität und entzündungsassoziierter Pathologie in Säugersystemen relevant.

    Nek7 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Nek7-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    Nek7 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Nek7-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Nek7-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Nek7-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Nek7-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Nek7-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Nek7-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Nek7-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.