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NEDD8 Double Nickase Plasmid (h) | sc-417924-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
NEDD8 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-417924-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
NEDD8 kodiert einen ubiquitinähnlichen Modifikator, der im Neddylierungsweg kovalent an Substrate konjugiert wird, insbesondere an Proteine der Cullin-Familie, die als Gerüstproteine für Cullin–RING‑E3‑Ubiquitinligasen dienen. Die Konjugation von NEDD8 reguliert den Proteinumsatz, den Zellzyklusfortschritt, die DNA‑Replikation und ‑Reparatur sowie Stress-Signalwege, indem sie die CRL‑Aktivität und die nachgeschaltete ubiquitinabhängige Proteostase moduliert. Störungen der Neddylierung verändern Checkpoint-Kontrolle, Genomstabilität und Transkriptionsprogramme und verknüpfen eine Fehlregulation des NEDD8‑Signalwegs mit proliferativen Phänotypen und einer Umverdrahtung von Signalwegen, wie sie in zahlreichen Krankheitskontexten beobachtet wird. Als zentraler Knotenpunkt ubiquitinähnlicher posttranslationaler Modifikationen wird NEDD8 in der Proteomik, beim Pathway‑Mapping und in funktionellen Genomik‑Screens umfassend untersucht.
NEDD8 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NEDD8-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NEDD8 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NEDD8-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NEDD8-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.