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NBK Double Nickase Plasmid (h) | sc-401751-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
NBK Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401751-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
BIK kodiert NBK, ein ausschließlich proapoptotisches BH3-only-Mitglied der BCL-2-Familie, das die Permeabilisierung der äußeren Mitochondrienmembran fördert, indem es antiapoptotische Proteine wie BCL-2, BCL-XL und MCL1 antagonisiert. NBK wirkt an der Schnittstelle zwischen intrinsischer Apoptose, ER-Stress-Signalgebung und Calciumhomöostase und verknüpft Stressreize mit der Caspase-Aktivierung und dem programmierten Zelltod. Die Regulation der BIK-Expression und des Proteinumsatzes trägt zur zellulären Empfindlichkeit gegenüber DNA-Schäden, Entzug von Wachstumsfaktoren und proteotoxischem Stress bei und ist daher für Studien zur Tumorzellüberlebensfähigkeit und Stressanpassung relevant. Eine veränderte BIK/NBK-Aktivität wurde zudem mit der Homöostase von Immunzellen und mit Kontexten des Gewebeumbaus in Verbindung gebracht, in denen Apoptoseschwellen Krankheitsphänotypen mitbestimmen.
NBK Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des BIK-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von BIK abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die BIK-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit BIK-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.