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MYH3 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400555-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
MYH3 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400555-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
MYH3 kodiert die embryonale Myosin‑Schwerketten‑Isoform der Skelettmuskulatur, einen zentralen Bestandteil des Motorproteins im dicken Filament, das die Hydrolyse von ATP in kontraktile Kraft umsetzt. Es spielt eine Schlüsselrolle bei der Myofibrillogenese und der Organisation der Sarkomere während der frühen Myogenese, indem es die für die Bildung und Reifung von Muskelfasern erforderlichen Aktin‑Myosin‑Interaktionen koordiniert. Die MYH3‑Expression ist in entwicklungsabhängige Transkriptionsprogramme und zytoskelettale Assemblierungswege eingebunden, die die Muskelarchitektur und die kontraktilen Eigenschaften prägen. Genetische Varianten oder eine fehlregulierte Expression von MYH3 wurden mit angeborenen Störungen der Skelettmuskelentwicklung in Verbindung gebracht, die durch verminderte Kontraktilität und abnorme muskuloskelettale Musterbildung gekennzeichnet sind, was MYH3 zu einem relevanten Ziel für die Erforschung entwicklungsbedingter Myopathien macht.
MYH3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen MYH3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
MYH3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des MYH3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der MYH3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen MYH3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native MYH3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von MYH3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des MYH3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem MYH3-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.