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MyD88 Double Nickase Plasmid (h) | sc-417166-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MyD88 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-417166-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MYD88 kodiert das primäre Myeloid-Differenzierungsantwortprotein 88 (MyD88), einen essenziellen Adapter, der Toll-like-Rezeptoren und Mitglieder der Interleukin-1-Rezeptorfamilie mit nachgeschalteten Signalwegen koppelt. Durch die Rekrutierung von IRAK-Kinasen und TRAF6 fördert MyD88 die Aktivierung der NF-κB- und MAPK-Signalwege und prägt damit angeborene immunologische Transkriptionsprogramme sowie die Produktion inflammatorischer Zytokine. Die MyD88-abhängige Signalübertragung reguliert die Aktivierung von Immunzellen, antimikrobielle Antworten und die Wechselwirkung mit Interferon- und Inflammasom-assoziierten Signalwegen. Eine fehlregulierte MYD88-Aktivität und wiederkehrende MYD88-Varianten sind mit inflammatorischen Phänotypen und B‑Zell-Malignom-assoziierter Signalgebung verbunden, was MYD88 als mechanistischen Knotenpunkt in der immunologischen und krebsbiologischen Forschung unterstützt.
MyD88 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MYD88-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MYD88 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MYD88-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MYD88-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.