



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
Mxi1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403155-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Mxi1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403155-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **MXI1** codiert **Mxi1**, einen basischen Helix-Loop-Helix-Leucinzipper-Transkriptionsrepressor im **MYC/MAX/MAD**-Netzwerk, der der MYC-getriebenen Transkription entgegenwirkt. Mxi1 bildet Heterodimere mit **MAX** und rekrutiert **SIN3/HDAC**-Corepressor-Komplexe an **E-Box**-haltige Promotoren, wodurch der Chromatinzustand geprägt und Programme reguliert werden, die den Zellzyklusfortschritt, die Differenzierung und die Apoptose steuern. Durch diesen Antagonismus gegenüber der MYC-Aktivität beeinflusst **MXI1** onkogene Signal-Knotenpunkte und Kontrollmechanismen der zellulären Proliferation. Eine veränderte MXI1-Funktion oder -Expression wird mit der Tumorbiologie in Verbindung gebracht und häufig im Kontext von MYC-Abhängigkeit, Lineagespezifikation und stressinduzierten Transkriptionsprogrammen untersucht.
Mxi1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MXI1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MXI1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MXI1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MXI1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.