Date published: 2026-7-15

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MMP-19 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-404370-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • MMP-19 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • MMP-19 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom MMP-19 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom MMP-19 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der MMP19-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    MMP-19 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-404370-ACT
    20 µg
    $397.00

    Human MMP19 kodiert die Matrixmetalloproteinase-19 (MMP-19), eine zinkabhängige Endopeptidase, die die extrazelluläre Matrix durch die Prozessierung struktureller Proteine umgestaltet und die Verfügbarkeit matrixassoziierter Signalmoleküle moduliert. Durch extrazelluläre Proteolyse beeinflusst MMP-19 Zellmigration, Adhäsionsdynamik und Gewebeumbauprogramme, die mit inflammatorischer Signalgebung sowie dem Stroma–Epithel-Crosstalk verknüpft sind. Eine dysregulierte MMP-19-Expression wurde mit pathologischem Matrixumsatz und veränderter mikroumgebungsabhängiger Signalgebung in Verbindung gebracht, wie sie bei Fibrose, chronischer Entzündung und in der Krebsbiologie beobachtet werden. Diese Eigenschaften machen MMP19 zu einem nützlichen Ziel, um die proteasegetriebene Regulation der extrazellulären Matrixhomöostase und mikroumgebungsabhängiger Phänotypen zu untersuchen.

    MMP-19 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen MMP19-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    MMP-19 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des MMP19-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der MMP19-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen MMP-19-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native MMP19-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von MMP-19-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des MMP-19-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem MMP19-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.