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MCM3 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402076-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das humane MCM3 kodiert eine zentrale Untereinheit der MCM2–7-Helikase, die DNA-Replikationsursprünge lizenziert und während der S‑Phase das Voranschreiten der Replikationsgabel antreibt. Durch seine Funktionen bei der Assemblierung des Prä-Replikationskomplexes, der DNA-Entwindung und der Koordination von Checkpoint-Signalen trägt MCM3 dazu bei, die Genomstabilität während der Zellproliferation aufrechtzuerhalten. Eine dysregulierte MCM3-Aktivität und veränderte Expressionsmuster sind häufig mit Replikationsstress, chromosomaler Instabilität und proliferativen Phänotypen verbunden, wie sie bei Krebs und anderen Störungen der Zellzyklus-Kontrolle beobachtet werden. Als Faktor der Replikationslizenzierung wird MCM3 intensiv in Signalwegen untersucht, die Origin-Firing, DNA-Schadensantworten und Zellzyklus-Übergänge miteinander verknüpfen.
MCM3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen MCM3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
MCM3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des MCM3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der MCM3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen MCM3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native MCM3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von MCM3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des MCM3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem MCM3-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.