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MCM2 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400959-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das humane MCM2 kodiert eine zentrale Untereinheit des MCM2–7-Helikasekomplexes, der Replikationsursprünge lizenziert und während der S-Phase die Entwindung der DNA vorantreibt. Die Funktion von MCM2 ist in den Aufbau des Prä-Replikationskomplexes, die Checkpoint-Kontrolle und Reaktionen auf Replikationsstress eingebunden, die durch ATR/CHK1-Signalgebung koordiniert werden, um die Genomintegrität zu erhalten. Eine veränderte MCM2-Expression oder -Aktivität ist häufig mit aberranter Proliferation, genomischer Instabilität und Replikationsstress-Phänotypen assoziiert, wie sie in verschiedensten Krebs- und hyperproliferativen Krankheitskontexten beobachtet werden. Als Replikationslizenzierungsfaktor wird MCM2 широко genutzt, um Zellzyklusprogression, DNA-Schadenssignalgebung und chromatinassoziierte Replikationsdynamiken zu untersuchen.
MCM2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen MCM2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
MCM2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des MCM2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der MCM2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen MCM2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native MCM2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von MCM2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des MCM2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem MCM2-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.