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Mcl-1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400079-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Mcl-1 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400079-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
MCL1 kodiert für Mcl-1, ein antiapoptotisches Protein der BCL-2-Familie, das überwiegend an der äußeren Mitochondrienmembran lokalisiert und die Permeabilisierung der äußeren Mitochondrienmembran unterdrückt, indem es proapoptotische BH3-only-Faktoren sequestriert und die Aktivierung von BAX/BAK hemmt. Seine Menge wird durch schnellen Umsatz und Signale aus Signalwegen wie PI3K–AKT, MAPK/ERK und JAK/STAT eng reguliert, was eine dynamische Kontrolle der intrinsischen Apoptose während Proliferation, Differenzierung und zellulären Stressantworten ermöglicht. Mcl-1 trägt außerdem zur mitochondrialen Homöostase bei und wird mit der Regulation von Autophagie und metabolischer Anpassung in Verbindung gebracht. Eine fehlregulierte MCL1-Expression ist bei Krebs häufig mit veränderten Programmen des Zellüberlebens assoziiert und beeinflusst die Resistenz gegenüber genotoxischen sowie zielgerichteten Störungen, wodurch MCL1 einen zentralen Knotenpunkt für die Untersuchung von Apoptose, Stresssignalgebung und Überlebensabhängigkeiten darstellt.
Mcl-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen MCL1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Mcl-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des MCL1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der MCL1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Mcl-1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native MCL1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Mcl-1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Mcl-1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem MCL1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.