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MAP-4 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402572-ACT | 20 µg | $397.00 |
MAP4 kodiert das mikrotubuliassoziierte Protein 4 (MAP-4), einen ubiquitär exprimierten Regulator des Zytoskeletts, der an Mikrotubuli bindet und sie stabilisiert, um ihre Dynamik während der Interphase und der Mitose zu steuern. Durch die Modulation der Mikrotubuli-Polymerisation beeinflusst MAP-4 den intrazellulären Transport, die Zellpolarität und die Organisation des Spindelapparats und wirkt sich dadurch auf den Zellzyklusverlauf und Stressantworten aus. Eine veränderte MAP4-Expression und ein Umbau des Mikrotubuli-Netzwerks werden mit proliferativen Phänotypen und chromosomaler Instabilität in Verbindung gebracht und im Kontext der Krebsbiologie und des Gewebeumbaus untersucht. MAP-4 dient zudem als mechanistischer Knotenpunkt zur Untersuchung zytoskelettabhängiger Signalwege und der Organellenpositionierung in menschlichen Zellen.
MAP-4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen MAP4-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
MAP-4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des MAP4-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der MAP4-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen MAP-4-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native MAP4-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von MAP-4-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des MAP-4-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem MAP4-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.