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MALT1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-433761-NIC | 20 µg | $410.00 |
Malt1 kodiert für MALT1 (Paracaspase), ein zentrales Scaffold- und Proteaseprotein im CARD11–BCL10–MALT1-(CBM)-Signalosom, das die Aktivierung von Antigenrezeptoren mit der Aktivierung des kanonischen NF-κB- und des MAPK-Signalwegs verknüpft. In Lymphozyten integriert MALT1 upstream PKC-Signale, um die Aktivierung von IKK und Transkriptionsprogramme zu fördern, die Überleben, Proliferation und Zytokinproduktion steuern. Seine Proteaseaktivität moduliert die Stärke des Signals, indem sie negative Regulatoren spaltet und dadurch entzündliche Outputs mitprägt. Eine Fehlregulation der MALT1-Signalgebung ist umfassend in der Forschung zu immunvermittelten Entzündungen und zur Biologie lymphoider Malignome untersucht und macht MALT1 zu einem zentralen Knotenpunkt für mechanistische Studien von Immun-Signalnetzwerken.
MALT1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Malt1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Malt1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Malt1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Malt1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.