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MAfF Double Nickase Plasmid (h) | sc-411785-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MAfF Double Nickase Plasmid (h2) | sc-411785-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MAFF kodiert MAfF, einen kleinen Maf-Transkriptionsfaktor mit basischem Leucin-Zipper (bZIP), dem eine kanonische Transaktivierungsdomäne fehlt und der typischerweise als obligater Dimerisierungspartner für CNC- und andere bZIP-Proteine fungiert. Durch Heterodimerisierung mit Faktoren wie NFE2L2/NRF2 trägt MAfF zur Regulation der durch Antioxidant-Response-Elemente (ARE) gesteuerten Transkription bei und integriert zelluläre Programme, die die Redoxhomöostase, den Xenobiotika-Stoffwechsel und inflammatorische Signalwege kontrollieren. Die MAfF-Aktivität ist daher mit der Anpassung an oxidativen Stress und der transkriptionellen Reprogrammierung in Kontexten wie metabolischer Dysregulation und Tumorbiologie verknüpft. Eine veränderte MAFF-Expression wurde in mehreren krankheitsrelevanten Situationen beschrieben, was ihren Nutzen als Knotenpunkt zur Analyse von Stressantwort-Netzwerken und nachgeschalteten genregulatorischen Schaltkreisen unterstreicht.
MAfF Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MAFF-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MAFF abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MAFF-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MAFF-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.