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M-Ras Double Nickase Plasmid (h) | sc-405471-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
M-Ras Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405471-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MRAS kodiert M-Ras, eine kleine GTPase aus der RAS-Superfamilie, die als molekularer Schalter extrazelluläre Signale mit intrazellulären Signalwegen verknüpft. Im GTP-gebundenen Zustand bindet M-Ras Effektoren, die mit MAPK/ERK- und PI3K-assoziierten Signalwegen zusammenlaufen, und beeinflusst so Zellproliferation, Differenzierung, Adhäsion und die Organisation des Zytoskeletts. Die MRAS-Aktivität integriert rezeptorvermittelte Signalübertragung und trägt zur kontextabhängigen Regulation entwicklungs- und immunbezogener Prozesse bei. Eine Fehlregulation der Signalübertragung in der RAS-Familie ist breit relevant für onkogene und neuroentwicklungsbezogene Mechanismen, wodurch MRAS einen nützlichen Knotenpunkt für die Analyse von Signalwegen in humanen Zellmodellen darstellt.
M-Ras Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MRAS-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MRAS abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MRAS-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MRAS-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.