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LYPLA2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405133-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **LYPLA2** codiert die **Lysophospholipase II**, eine Serin-Hydrolase, die Lysophospholipide deacyliert und an der Umgestaltung von Membranlipiden sowie am Glycerophospholipidstoffwechsel beteiligt ist. Über die Regulation des Fettsäure-Acyl-Umsatzes und der Lysophospholipid-Signalpools beeinflusst LYPLA2 die Membrandynamik von Organellen, den vesikulären Transport und zelluläre Stressantworten. Eine gestörte Phospholipid-Homöostase ist mit Entzündungen, metabolischer Dysfunktion und proliferativen Phänotypen verknüpft, wodurch LYPLA2 einen nützlichen Ansatzpunkt für die Untersuchung lipidgetriebener Signalwege und der Regulation von Zellzuständen darstellt. Die Aktivität von LYPLA2 ist daher relevant für Studien zu Netzwerken bioaktiver Lipidsignale und zu Mechanismen, die die Membranzusammensetzung mit der Zellphysiologie verbinden.
LYPLA2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LYPLA2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LYPLA2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LYPLA2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LYPLA2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.