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LMP2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401615-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
LMP2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401615-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PSMB9 kodiert die katalytische Untereinheit des humanen Immunoproteasoms LMP2 (β1i), die als Reaktion auf Interferon‑γ und andere entzündliche Signale die konstitutive β1‑Untereinheit ersetzt. LMP2 trägt zur ubiquitinabhängigen Proteolyse bei und prägt das Peptidrepertoire, das für die Antigenverarbeitung und -präsentation über MHC‑Klasse I erzeugt wird, und beeinflusst damit die Erkennung durch CD8+‑T‑Zellen. Über seine Rolle beim Zusammenbau des Immunoproteasoms und die proteasomalen Spaltpräferenzen verknüpft PSMB9 angeborene Entzündungssignale mit adaptiver Immunüberwachung und der zellulären Protein‑Homöostase. Eine veränderte Aktivität oder Expression von PSMB9 wurde mit einer dysregulierten Antigenpräsentation und entzündlichen Phänotypen in Verbindung gebracht, die für Autoimmunität, Infektionsbiologie und Tumor‑Immuninteraktionen relevant sind.
LMP2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PSMB9-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PSMB9 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PSMB9-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PSMB9-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.